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Tierärztin behauptet, dass Thetissnatur Kreas Junior zu wenig Kalzium, Eiweiß und Spurenelemente enthält

Frage:
Ich füttere meinen Retrieverwelpen mit Thetisnatur Kreas Junior und bin damit sehr zufrieden.
Der Welpe ist gesund hat glänzendes Fell und ist sehr agil.
Jetzt war ich routinemäßig beim Tierarzt und die Tierärztin behauptet, dass der Hund zu wenig Kalzium, Eiweiß und Spurenelemente bekommt und damit Knochenprobleme vorprogrammiert sind.
Das hat mich etwas verunsichert.

Antwort:

Tierärzte sind in aller Regel kaum in der Tierfütterung kompetent ausgebildet. Es gibt zwar an jeder Hochschule für Veterinärmedizin Fakultäten für Tierernährung, aber Tierernährung steht kaum auf dem Lehrplan. Des weiteren sind die Lehrinhalte zu theoretisch und in der Regel weit hinter den aktuellen Erkenntnissen der praktischen Tierfütterung zurück.
Von der Finanzierung der Lehrstühle für Tierernährung, in einigen Universitäten, durch die Futtermittelindustrie und damit der Aufgabe der wissenschaftlichen Unabhängigkeit wollen wir hier gar nicht sprechen.

Die Empfehlungen verschiedener Universitäten zur Kalzium und Vitamin D Versorgung unterliegen immer wieder starken Modeerscheinungen und haben - gerade in den Zeiten in denen Kalziumgehalte von 2.5% in Verbindung mit Vitamin D Empfehlungen von über 5000 i.E. für richtig gehalten wurden - zu massiven Schädigungen der Aufzuchthunde geführt.

Die Verantwortung für diese gravierende Fehleinschätzung wurde auf die Hundebesitzer abgeschoben, die angeblich die Junghunde überfüttert hätten.

Die anschließenden Empfehlungen waren dennoch wesentlich moderater und lagen um 1%, was im natürlichen Rahmen liegt.

Nun kommen wieder höhere Empfehlungen auf, danach wieder geringere, etc., etc..

Dieses andauernde hin und her der "Wissenschaft" ist kein Fortschritt, sondern schlicht Willkür und kann keineswegs als Grundlage für eine angemessene Kalziumversorgung des Welpen und Junghundes angesehen werden.

Sowohl Kalziumüber- als auch Kalziumunterversorgungen müssen baim Junghund vermieden werden, wobei gerade die Kalziumüberversorgung insbesondere im Zusammenhang mit synthetischem Vitamin D verheerende gesundheitliche Schäden anrichtet!

Der in Thetisnatur Kreas Junior enthaltene Kalziumanteil von ca. 1% in Zusammenhang mit einer rein natürlichen Vitamin D Versorgung (u.a. Lebertran) hat sich seid über 30 Jahren bewährt, es ist in diesen 30 Jahren - im Gegensatz zu den jeweils gerade modischen Empfehlungen der Universitäten - niemals zu fütterungsbedingten Knochen- bzw. Gelenkerkrankungen gekommen.

Im Gegenteil fallen die so aufgezogenen Hunde stets durch extrem klare Beine (trockene Textur mit nicht angeschwollenen Epiphysen) und ihre Sportlichkeit und Robustheit auf.

Lassen Sie sich also keinesfalls dazu übereden "zur Sicherheit" noch irgendwelche Kalziumpräparate oder Vitamintabletten zusätzlich zu verfüttern!!

Auch die Spurenelement- und Vitaminversorgung ist durch die hochwertigen natürlichen Zutaten bestens abgedeckt.

Ein Zuviel an Kalzium, synthetischen Vitaminen und Spurenelementen nützt zwar dem Verkäufer kann Ihrem Hund aber nur erheblich schaden.

Die natürliche Versorgung des Hundes aus hochwertigen Zutaten ist der sicherste und erfolgreichste Weg einen gesunden Hund gross zu ziehen, dies ist meine gesicherte Erfahrung aus über 30 Jahren erfolgreicher Hundefütterung auch an tausenden von Junghunden.

Eiweißgehalte von 30% und mehr wie gelegentlich gefordert, kann man nur im Zusammenhang mit der Energiedichte des Futters sehen. Hundefutter mit 30% Protein, die anschließend in Fett gebadet werden um das Pr/mj Verhältnis wieder auszugleichen sind lange vom Markt aussortiert worden. Die Pauschalaussage, dass das Junghundefutter zu wenig Eiweiß enhält zeugt von dem laienhaften Verständnis der Tierärztin, die ohne fundiertes Fachwissen, sich in Dinge einmischt, von denen sie offensichtlich nichts versteht.

Den Eiweißgehalt muss man immer ins Verhältnis setzen zur Energie und zum Aminosäuremuster. Eine Anhäufung von minderwertigen und unverdaulichen Eiweißen lässt den Gesamteiweißgehalt des Futters zwar steigen, belastet Leber und Niere des Hundes nur unnötig und führt zu vergrößerten Kotmengen.

Pauschal mehr Eiweiß zu fordern, ohne das Aminosäuremuster zu betrachten, zeugt von mangelndem Sachverstand. Ein Auffüllen des Rohproteinwertes mit Schweineborsten und Federmehl würde zwar den Gesamteiweißgehalt des Futters erhöhen, aber wohl kaum der Gesundheit des Welpen zuträglich sein.

Auch die gerade von Tierärzten vertriebenen Diätfuttermittel der einschlägigen Hersteller beziehen ihr Protein häufig aus pflanzlichen Billigquellen wie Maiskleber und Soja. Eine Optimierung des Gewinns auf dem Rücken der Hunde, verkauft von Tierärzten, die nur auf den Gesamtproteingehalt achten und die wesentlichen Qualitätskriterien entweder nicht kennen oder über diese hinwegsehen.

Eiweißmangelerkranken entstehen durch einen Mangel an verdaulichen qualifizierten Aminosäuren oder durch eine mangelnde Futterquantität.

Über 25% hochwertiger Proteine in einem Welpenfutter, bei angemesserner Energiedichte des Futters ist mehr als ausreichend, alle Aufzuchtversuche mit über 35% Rohprotein mit minderwertigen Eiweißen sind doch in der Vergangenheit in der Praxis kläglich gescheitert.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Tierärzte in den seltensten Fällen geeignete Fütterungsberater sind (auf einer Fortbildung für Tierärzte in Köln wurde ich selber Zeuge wie Tierärzten erst einmal der Unterschied zwischen Alleinfuttermitteln und Ergänzungsfuttermitteln erklärt werden musste). Ihre Kenntnisse sind meist rein theoretischer Natur und ehr dazu geeignet die Praxen voll zu bekommen, als Hunde gesund zu füttern.


gez. Christoph Rabanus

im Frühsommer 2018

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